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		<title>Videos</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
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		<lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2026 22:16:18 +0000</lastBuildDate>
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			<title>Technological Developement and Globalization - A Philosophical Perspective</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/91-technological-developement-and-globalization-a-philosophical-perspective</link>
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			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>By Dr. Wolfgang Kramer</strong><br />Introduction and Moderation: Aj. Gerhart Schneider; M.Sc.</p>
<iframe width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/A9cz4n2cKxE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p><a href="http://www.archive.org/download/Technological_Development_and_Globalization/Wolfgang_Kramer_-_Technological_Development_and_Globalization_512kb.mp4">Download of the complete lecture (v</a><a href="http://www.archive.org/download/Technological_Development_and_Globalization/Wolfgang_Kramer_-_Technological_Development_and_Globalization_512kb.mp4">ideo file, MP4-Format, 387 MB</a>).</p>
<p><strong>Summary</strong></p>
<p><img style="margin-right: 10px; float: left;" src="https://www.wolfgang-kramer.net/images/stories/wolfgang_kramer_-_technological_development_and_globalization_001980.jpg" alt="wolfgang_kramer_-_technological_development_and_globalization_001980" width="160" height="110" />A philosophical discussion on the influence of technology and globalization on our life, our world view, on our work and social situation. The two most actual and relevant analysis of the present time and its “technological reality” by the philosophers Günther Anders and Jean Baudrillard are presented by Dr. Wolfgang Kramer, who prepared his Ph.D thesis on this subject.</p>
<p style="text-align: justify;">The essential cause behind globalization – that is the basic assumption by Dr. Kramer – is the digital revolution, especially with regard to communication and transportation technologies, and this revolution changed fundamentally both man and society.</p>
<p style="text-align: justify;">The essential feature of the human environment, changed through reproduction technologies which are applied to working time and leisure, is an extreme acceleration of life processes, and consequently a huge loss of experience and reality.</p>
<p style="text-align: justify;">Technology and globalization of the world in their final stage result not only in social transformation, but also in an anthropological revolution: the modern technologies contain inherently an anthropofugal tendency which aims at overcoming man and rendering him superfluous.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt;">.</span></p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Welt des Vergessens. Würdig leben trotz Demenz, ARD 2013</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/152-die-welt-des-vergessens-wuerdig-leben-trotz-demenz-ard-2013</link>
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			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Ausschnitte aus einer ARD-Dokumentation von Wolfgang Luck</strong></p>

<iframe width="500" height="281" src="//www.youtube.com/embed/ra6iPowY88Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p><strong>Beschreibung</strong></p>
<p style="text-align: left;"><img style="margin-right: 10px; float: left;" src="https://www.wolfgang-kramer.net/images/stories/welt_des_vergessens_01.png" alt="welt_des_vergessens_01" width="200" height="132" />Für seine Reportage „Die Welt des Vergessens" ist Autor Wolfgang Luck nach Thailand gefahren. Dort wird in einem Modellprojekt in einem kleinen Dorf nahe der nordthailändischen Stadt Chiang Mai praktiziert, wonach sich in Deutschland viele sehnen. Aus Deutschland und der Schweiz  leben dort in einem Wohnprojekt insgesamt zehn demenzerkrankte Menschen zusammen, integriert in das ganz normale Dorfleben: Jeder hat ein eigenes Haus und drei Betreuerinnen, die sich rund um die Uhr liebevoll um die demenzerkrankten Menschen kümmern.</p>
<p style="text-align: left;">Dieses Modellprojekt, das eher auf tägliche Massagen zur Entspannung statt auf zu viele Medikamente setzt, lockt auch viele Pflegeexperten aus Deutschland an, die etwas dazulernen wollen für den Pflegealltag in Deutschland. Einer von ihnen: der Pflegewissenschaftler Dr. Wolfgang Kramer, der in dem Filmbeitrag ausführlich zu Wort kommt. Dr. Kramer ist begeistert vom hohen Personalschlüssel, aber er warnt auch: Was die Aus- und Weiterbildung der Pflegerinnen angehe, gäbe es erhebliche Defizite und für eine gute Pflege sei auch unbedingt ein angemessenes Fachwissen erforderlich.</p>
<p style="text-align: left;">.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt;">.</span></p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dr. Wolfgang Kramer über den Einsatz einer 	Roboter-Kuschelrobbe im Seniorenheim (Interview)</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/153-dr-wolfgang-kramer-ueber-den-einsatz-einer-roboter-kuschelrobbe-im-seniorenheim-interview</link>
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			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Ausschnitt aus einer ARD-Dokumentation von Wolfgang Luck</strong></p>

<iframe width="500" height="281" src="//www.youtube.com/embed/EjH9qHXaZGo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p><strong>Beschreibung</strong></p>
Filmautor Wolfgang Luck begleitet Dr. Kramer nach Deutschland, wo er sich in Senden bei Neu-Ulm in einer Pflegeeinrichtung einen ganz anderen Ansatz anschaut. Dort kommt zum ersten Mal ein Robben-Roboter zum Einsatz, der eine Emotionsbrücke zu den an Demenz erkrankten Menschen herstellen soll. Kann die Kuschelrobbe Paro die Lebensqualität von demenzerkrankten Menschen verbessern? Wie ist grundsätzlich der in Zukunft mögliche Einsatz auch von Pflegerobotern einzuschätzen?  Technik statt menschliche Zuwendung: Soll das die Lösung sein für die Probleme unserer überalternden Gesellschaft. Über diese Gefahr einer zunehmenden Technisierung in der Altenhilfe steht Dr. Kramer in diesem Interview Rede und Antwort.
<p style="text-align: left;"> </p>
<p>.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 10pt;">.</span></p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dr. Wolfgang Kramer über das Tanzen mit demenzerkrankten Menschen (Interview)</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/154-dr-wolfgang-kramer-ueber-das-tanzen-mit-demenzerkrankten-menschen-interview</link>
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			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Ausschnitt aus einer ARD-Dokumentation von Wolfgang Luck</strong></p>

<iframe width="500" height="281" src="//www.youtube.com/embed/wqa5YQi-aOQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p><strong>Beschreibung</strong></p>

Wir befinden uns hier in einer Tanzschule in Köln, wo sich regelmäßig ein Mal im Monat Demenzerkrankte und ihre Angehörige zum Tanzen treffen. Auch hier begegnen wir Dr. Kramer, den wir nach den Vorzügen des Tanzens für demenzerkrankte Menschen konsultieren: „Das Tanzen und die Musik“, so Dr. Kramer, „sprechen unmittelbar die Gefühlsebene an. Davon profitieren insbesondere demenzerkrankte Menschen. Zudem können Bewegungsabläufe, die, wie das Tanzen, in jungen Jahren gelernt wurden, auch im Alter unter den Bedingungen einer dementiellen Erkrankung noch sehr gut abgerufen werden“.<br /><br />
Wie aber kann Tanzen brachliegendes Wissen und Können reaktivieren? Was löst es im Gehirn aus? Und wieso gilt Tanzen sogar als beste Vorsorge gegen eine dementielle Erkrankung? „Tanzen“, erklärt Dr. Kramer weiter, „wirkt gleichzeitig in drei Richtungen: Zum einen ist es körperliche Aktivität, zum anderen geistige Bewegung und darüber hinaus werden die Tanzbewegungen mit großer Freude ausgeführt und versetzen die Menschen in eine ausgesprochen positive Stimmung“.<br /><br />„Tanz ist Esperanto mit dem ganzen Körper" sagte einst der amerikanische Tänzer Fred Astaire: Tanzen ist demzufolge eine Weltsprache, die auch von demenzerkrankten Menschen noch gesprochen und verstanden werden kann.<br />
<p style="text-align: left;"> </p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dr. Wolfgang Kramer - Sozialwissenschaftler, Philosoph und Gerontotherapeut</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/156-dr-wolfgang-kramer-sozialwissenschaftler-philosoph-und-gerontotherapeut</link>
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			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Vorstellung</strong></p>

<iframe width="500" height="281" src="//www.youtube.com/embed/xbOClylJeN8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dokumentarfilm &quot;Die Zeit ist reif.&quot; - Dr. Wolfgang Kramer im Interview über eine &quot;selbstbestimmte Sexualität im Alter.&quot; - Teil 1</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/157-dokumentarfilm-qdie-zeit-ist-reifq-dr-wolfgang-kramer-im-interview-ueber-eine-qselbstbestimmte-sexualitaet-im-alterq-teil-1</link>
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			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"></p>

<iframe width="500" height="281" src="//www.youtube.com/embed/UPty5CswIr8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p><strong>Beschreibung</strong></p>

<p>Im ersten Teil des Interviews erläutert Dr. Kramer u.a. die Bedeutung der Sexualität im Leben der Menschen: diese ist nicht nur Lust, sondern vor allem auch zwischenmenschliche Kommunikation, die geradezu eine persönlichkeitsbildende Komponente aufweist. Sexualität, so Dr. Kramer, ist Lebensthema, d.h. unmittelbar mit dem Leben verbunden und Garant für das körperliche, emotionale und kognitive Wohlbefinden.</p>
<p>Sexualität macht vor dem Alter nicht halt. Auch alte Menschen haben sexuelle Bedürfnisse, denen sie Ausdruck verleihen möchten, auch wenn sich diese Bedürfnisse gewöhnlich von einer eher körperlich geprägten zu einer eher emotional geprägten Sexualität verändern. In diesem Sinne haben an Demenz erkrankte Menschen das Bedürfnis nach Zuwendung, nach zärtlichen Berührungen, sie möchten Zärtlichkeiten geben und empfangen sowie Vertrauen und Geborgenheit finden.</p>
<p>So nehmen Bedürfnisse nach Sexualität im Alter nicht ab, sie verändern sich lediglich. Der Wunsch nach Zuwendung und zärtlicher Berührung, die körperliches Lustempfinden mit einschließt, die Sehnsucht nach Liebe und Bestätigung, nehmen angesichts des nahenden Lebensendes sogar eher zu.</p>
<p>Das Interview entstand im Rahmen der Dreharbeiten für den 75 min. Dokumentarfilm: "DIE ZEIT IST REIF - Für eine selbstbestimmte Sexualität im Alter"</p>
<p>Zu bestellen über die <a href="https://www.facebook.com/DieZEITistREIF.Dokumentation/info?ref=page_internal"> Facebook-Seite zur Dokumentation</a>.</p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dokumentarfilm &quot;Die Zeit ist reif.&quot; - Dr. Wolfgang Kramer im Interview über eine &quot;selbstbestimmte Sexualität im Alter.&quot; - Teil 2</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/158-dokumentarfilm-qdie-zeit-ist-reifq-dr-wolfgang-kramer-im-interview-ueber-eine-qselbstbestimmte-sexualitaet-im-alterq-teil-2</link>
			<guid isPermaLink="true">https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/158-dokumentarfilm-qdie-zeit-ist-reifq-dr-wolfgang-kramer-im-interview-ueber-eine-qselbstbestimmte-sexualitaet-im-alterq-teil-2</guid>
			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"></p>

<iframe width="500" height="281" src="//www.youtube.com/embed/_YZkWEI1_JA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<p><strong>Beschreibung</strong></p>
<p>Im zweiten Teil des Interviews verweist Dr. Kramer u.a. auf die Veränderungen, die die Sexualität im Verlauf der letzten 60 Jahren erfahren hat.</p>
<p>Waren die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts noch geradezu prüde und puritanisch geprägt, wurde Sexualität nicht offen ausgelebt und z.T. verdrängt, ist insbesondere durch die Studentenbewegung eine wesentliche Veränderung eingetreten. Neben der politischen wurde nun auch eine sexuelle Befreiung in die Wege geleitet und in der Folge dann auch gelebt.</p>
<p>Dr. Kramer verweist hier auf den Umstand, demzufolge diese Befreiung jedoch nicht bei alten und sehr alten Menschen angekommen ist, da man bislang immer glaubte, dass Sexualität aufhört, wenn das Alter beginnt. Eine solche Auffassung ist die unmittelbare Folge des inzwischen längst widerlegten, jedoch noch immer wirkmächtigen „Defizitmodells", das den Prozess des Alterns als Vorgang fortschreitender Verluste denkt und sich deshalb auch nicht vorstellen kann, dass alte Menschen sexuelle Bedürfnisse haben könnten.</p>
<p>Heute jedoch, so Dr. Kramer, gebe es Indizien dafür, dass sich diese Sichtweise verändere und nunmehr die Sexualität Einlass finde auch ins Alter. Mit ein Beleg für diese Hoffnung sei die Tatsache, dass neuerdings, wenn auch nur vereinzelt, von alten und demenzerkrankten Menschen eine Sexualbegleitung bzw. Sexualassistenz in Anspruch genommen wird, die in der Behindertenhilfe schon seit längerem praktiziert wird.</p>
<p>Der Begriff „Sexualassistenz" bedeutet, dass gegen Bezahlung sexuelle Dienste für Menschen angeboten werden, die aufgrund ihrer körperlichen und / oder geistigen Behinderung ihre sexuellen Bedürfnisse nicht ohne Hilfe von anderen Menschen realisieren können.</p>
<p>„Der demographische Wandel wird dazu führen, das wir demnächst und auch in fernerer Zukunft immer mehr ältere und alte Menschen haben werden. Und es kommt jetzt eine Generation von alten Menschen auch in die Seniorenheime, die zeitlebens einen eher bewussteren Umgang mit ihrer Sexualität pflegten und die eben auch auf Sexualität im Seniorenheim nicht unbedingt verzichten möchten.</p>
<p>Es wird dies jene Generation sein, die damals im wesentlichen die sexuelle Revolution in die Wege geleitet hat."</p>
<p>Mit Blick auf diese Entwicklung plädiert Dr. Kramer für eine lebensfrohe ressourcenorientierte Atmosphäre im Seniorenheim, eine neue Offenheit, die auch einen emanzipierten Umgang mit den sexuellen Bedürfnissen der BewohnerInnen zu praktizieren in der Lage ist.</p>
<p>Zu bestellen über die <a href="https://www.facebook.com/DieZEITistREIF.Dokumentation/info?ref=page_internal"> Facebook-Seite zur Dokumentation</a>.</p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dr. Wolfgang Kramer: Wie umgehen mit dem Altern? (Rundfunkbericht von Detlef Berentzen)</title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/162-dr-wolfgang-kramer-wie-umgehen-mit-dem-altern-rundfunkessay</link>
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			<description><![CDATA[<p>Der Geronto-Sozialtherapeut Wolfgang Kramer plädiert dafür, das Altern und Alter nicht nur als defizitäre Lebensphase anzusehen.<br /><br /></p>
<p>
<audio src="https://www.wolfgang-kramer.net/files/AlterFluchErfüllungSWR2.mp3" controls="controls" type="audio/mpeg"></audio>
</p>
<p>5:19 min | <span data-ctrl-datetime="{ date : '1468245900000'}">11.7. | 16.05 Uhr</span> | © SWR2, 11.7.2016, 14.04 Uhr von Detlef Berentzen</p>
<p><img src="https://www.wolfgang-kramer.net/images/stories/flickr.com_photos_publicplaces_7530136290.jpg" alt="flickr.com photos publicplaces 7530136290" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Ready, Steady, GO!!!. Foto von David Hodgson, 2012. <a href="https://www.flickr.com/photos/publicplaces/7530136290">(cc)-Lizenz: Flickr.com</a></em></p>
<p><strong><br />Beschreibung - Rundfunkessay: Fluch oder Segen: Wie umgehen mit dem Altern?</strong></p>
<p>Das Älterwerden ist keineswegs identisch mit einem Abbauprozess, sondern ist ein durchaus mehrdimensionales Geschehen, das von biologischen, soziologischen, ökonomischen, anthropologischen und psychologischen Faktoren bestimmt wird. Dies bedeutet, dass der alte Mensch keineswegs bloß ein Spielball seiner äußeren Lebensumstände oder biografischen Erfahrungen ist, sondern dass er durchaus die Möglichkeit hat, seinen Altersprozess aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Zwar können sich körperlich durchaus Verluste einstellen, was nicht ausschließt, dass sich auf der seelischen Ebene zugleich ein Wachstum vollzieht. Altern kann mit einer Verminderung von sozialen Rollen (im Berufsleben, in der Familie), mit einer Verminderung von Leistungen in verschiedenen Funktionsbereichen (Kurzzeitgedächtnis), oder mit der Einschränkung von individuellen Kompetenzen (Mobilität, selbständige Lebensführung) einhergehen; ebenso kann es aber auch zur Kompensation von Verlusten, zu Kompetenzerweiterung oder zum Wachstum der Persönlichkeit kommen.</p>
<p>Aber selbst dort, wo sich irreversible Verluste einstellen, ist es immer noch die Frage, wie der ältere und alte Mensch mit diesen Verlusten umzugehen vermag, inwieweit er Einschränkungen anzunehmen, zu verarbeiten und die noch verbliebenen Möglichkeiten zu nutzen in der Lage ist. Bei gehäuften Verlusten, einem geschwächten Ich und fehlender Unterstützung im sozialen Umfeld ist die Verarbeitung und die dazu zu leistende Trauerarbeit erschwert oder unmöglich, und es kann zu einer psychischen Krise kommen. Menschen, die im Laufe ihres Lebens ihre physischen und sozialen Verluste nicht verleugnet haben, werden auch im hohen Alter mit großer Wahrscheinlichkeit anhand der erlernten Lebensstrategien ihre Verlusterfahrungen bewältigen können. Sie werden sich auch bei großen körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen ihre soziale Kompetenz bewahren. Entscheidend hierzu ist, inwieweit sie sich in ihrem Leben interessiert, offen und flexibel verhielten. Die offenen Menschen leben in einer Beweglichkeit, in einem ständigen Training, so dass ihnen eine Veränderung leichter fällt als jenen, die ihre festen Richtlinien und Prinzipien haben, die sie ihr Leben nicht verändern lässt. Es geht hierbei auch um die Fähigkeit des Loslassens, z.B. bestimmte Tätigkeiten, Kompetenzen, Bindungen, auch Besitz.</p>
]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Sat, 30 May 2009 05:54:39 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Das Alter und seine Philosophien (Rundfunkbericht von Detlef Berentzen) </title>
			<link>https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/163-das-alter-und-seine-philosophen</link>
			<guid isPermaLink="true">https://www.wolfgang-kramer.net/index.php/videos/163-das-alter-und-seine-philosophen</guid>
			<description><![CDATA[<p>Dr. Wolfgang Kramer im Rundfunkbericht von Detlef Berentzen.<br /><br /></p>
<p>
<audio src="http://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/wissen/sendungen/2018/04/swr2wissen-20180427-das-alter-und-seine-philosophien.m.mp3" controls="controls" type="audio/mpeg"></audio>
</p>
<p>27:37 min | 26<span data-ctrl-datetime="{ date : '1468245900000'}">.4. | 16.05 Uhr</span> | © SWR2, 26.4.2018, 9.45 Uhr von Detlef Berentzen</p>
<p></p>
<p><img src="https://www.wolfgang-kramer.net/images/Cicero.jpg" alt="Cicero" width="500" height="620" /></p>
<p><em>Der römische Philosoph und Schriftsteller&nbsp;Marcus Tullius Cicero. Quelle: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cicero_(Vatikanische_Museen).jpg">WikiMedia</a>, 2015.</em></p>
<p><br />Wer die Realitäten des Alters bedenkt, kann nicht länger der Hochglanzwerbung für Kreuzfahrten und Treppenlifte vertrauen. Der Umgang einer atemlosen Gesellschaft mit ihren langsamen Alten, auch mit dem Thema Tod, sagt etwas über ihre "conditio humana" aus.</p>
<p>Noch Cicero postulierte das Gespräch zwischen den Generationen, Jacob Grimm definierte sogar Tugenden des Alters, doch schon Jean Amery, Simone de Beauvoir und nach ihnen der Philosoph Norberto Bobbio machten sich keine Illusionen über den Alterungsprozess: "Wer das Alter preist, hat ihm noch nicht ins Gesicht gesehen!"</p>
<p>Detlef Berentzen hat sich auf die Reise zu alten Philosophen und philosophierenden Alten begeben, um aktuelle und historische Ansichten des Alters zu erkunden.</p>]]></description>
			<category>Videos</category>
			<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:04:35 +0000</pubDate>
		</item>
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